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Traineeeinsatz:

Warnstreik-Winter

09.02.2018 I Die winterliche Zeit zwischen Januar bis Mitte Februar verbrachte die Trainee Britta Dobben bei uns in Ostoberfranken. Britta befindet sich gerade in ihrer Ausbildung zur Gewerkschaftssekretärin und hat in ihrem ersten Einsatz in der Praxis direkt die Warnstreiks der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie miterlebt: „Für mich war es eine tolle Phase, um die IG Metallerinnen und Metaller der Region kennenzulernen. Besonders gut gefiel mir die offene Art, mit der mich alle Kolleginnen und Kollegen hier empfangen haben.“ Gleichzeitig konnte sie viele Erfahrungen für ihre spätere Arbeit als Gewerkschaftssekretärin in den Warnstreiks sammeln.

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von WILO Hof bereitete sie als eigene Praxisaufgabe deren Warnstreik zur Haustarifrunde am 07.02.2018 vor. Im Rahmen der Tarifrunde fordern die Beschäftigten einen höheren Abschluss als in der Fläche, um sich dieser anzunähern, die unbefristete Übernahme der Auszubildenden, eine Regelung zur Altersteilzeit sowie eine Regelung zur Arbeitszeit. Der erste Warnstreik in der Betriebsgeschichte war ein voller Erfolg: „300 Leute standen vorm Tor, das war wirklich toll und hat mich für die Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen der Vorbereitung viel Freizeit investierten, besonders gefreut.“ Nun erwarten die Beschäftigten den nächsten Verhandlungstermin zu dem der Arbeitgeber eingeladen hat.

Beeindruckt ist die junge Kollegin über die Solidarität zwischen den Betrieben in der Region: „Sowohl beim ganztätigen Warnstreik bei der KSB in Pegnitz für den Flächenabschluss als auch beim WILO-Warnstreik waren stets Kolleginnen und Kollegen anderer Betriebe vor Ort.“

Trainee Britta Dobben

Pünktlich zum Flächentarifabschluss endet Brittas Aufenthalt in Ostoberfranken. Zu den IG Metallerinnen und Metallern vor Ort sagt sie: „Danke, dass ihr mich so gut aufgenommen habt. Ich werde gerne an diese tolle Zeit bei euch zurückdenken und wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, die aktuell oder bald um ihren Haustarifvertrag kämpfen Durchhaltevermögen und viel Erfolg!“