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Einladung

Spaziergang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Hof zwischen 1933 und 1945 am 17. Juli 2019

01.07.2019 I Nach 1945 wurde vieles, was sich während der Nazidiktatur in Hof ereignete, entweder verdrängt oder totgeschwiegen. Wer weiß schon noch, wo sich zum Beispiel damals das „Braune Haus“ befand oder die jüdische Synagoge oder das Hofer Außenlager des KZ Flossenbürg?

Haben die Hofer beim „Marsch ins Dritte Reich“ alle mitgemacht, oder gab es Widerstand dagegen?
Welche Rolle haben die Gewerkschaften und die Arbeiterparteien SPD und KPD in dieser Zeit gespielt?

Vor allem durch ehrenamtliche Forschungsarbeit einzelner haben sich in den letzten Jahren Anfänge einer antifaschistischen Gedenkkultur entwickelt. Auf Initiative der IG Metall Ostoberfranken wurde beispielsweise im Jahre 2013 eine Gedenktafel für verfolgte und ermordete Gewerkschaftsmitglieder in der Marienstr. 75 in Hof angebracht.

Einladung zum Spaziergang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Hof zwischen 1933 und 1945

  • WANN: Mittwoch, 17. Juli 2019, 16:00 Uhr
  • WO: “Haus der Jugend”
    Ecke Sophienstraße/Bergstraße in Hof (10 Minuten Fußweg vom Bahnhof)
  • REFRENT: Randolph Oechslein, AGA-Ausschuss IG Metall Ostoberfranken

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Spaziergang dauert etwa zwei Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen und eine dem Wetter angepasste Kleidung. Bei Hitze ist es ratsam ausreichend Getränke mitzubringen. Der Rundgang klingt mit einem gemütlichen Beisammensein der Teilnehmer in einem Hofer Biergarten/Gaststätte aus.

Einladung zum Spaziergang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Hof zwischen 1933 und 1945 am 17. Juli 2019. Foto: IG Metall Ostoberfranken
Einladung zum Spaziergang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Hof zwischen 1933 und 1945 am 17. Juli 2019. Foto: IG Metall Ostoberfranken